Mercosur-Abkommen: Was ist da los und wie betrifft es die Landwirtschaft?

Seit 1999 verhandeln die EU und die Länder des Mercosur („Gemeinsamer Markt des Südens“)ein Freihandelsabkommen, auf das man sich nun geeinigt hat. Für den Mercosur haben Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay verhandelt. Freihandel heißt, dass zukünftig beiden Seiten das Im- und Exportieren mit deutlich reduzierten oder auch auf Null gesetzten Zollsätzen erleichtert werden soll (Abbau sog. Handelshemmnisse). Vor dem Hintergrund der zurzeit starken Abhängigkeit von China und den Ankündigungen (und Taten) Trumps zur Abkehr vom freien Handel erscheint es gesamtwirtschaftlich sehr sinnvoll, diese Märkte zu besetzen, bevor es andere tun. Insbesondere Deutschlands wirtschaftliche Wohlfahrt ist eng mit den Möglichkeiten zum Export verknüpft. Deutschland ist der größte Profiteur dieses Abkommens.

Zum Schutz der heimischen Landwirtschaft wurden wirksame Mechanismen in das Ab-kommen hineinverhandelt.

Das EU-Mercosur-Abkommen öffnet den Markt nämlich eben nicht unkontrolliert. Jährlich werden schon jetzt rund 200.000 Tonnen Rindfleisch aus Mercosur in der EU zu einem Zollsatzvon rund 20 % eingeführt (Stichwort „Argentinisches Steak im Restaurant“). Mit Abschluss desAbkommens gibt es davon ein festes Importkontingent von 99.000 Tonnen pro Jahr mit einemZollsatz von 7,5 %; das entspricht rund 1,4 % der EU-Rindfleischproduktion. Alles, was darüber hinausgeht, bleibt bei den bisherigen hohen Zollsätzen. Marktbeteiligte rechnen eher nicht mit merklich höheren Mengen, die nach Europa eingeführt werden.

Auch andere sensible Bereiche wie Geflügel oder Schwein sind über solche Quoten geschützt. Schweinefleisch ist derzeit komplett ausgenommen, beim Geflügelfleisch sind es am Ende 180.000 Tonnen zollfrei von rund 300.000 Tonnen, die jährlich bereits jetzt importiert werden.

Das entspricht 1,3 % der EU-Erzeugung. Außerdem ist der Geflügelfleischabsatz in der EU in letzter Zeit um bis zu 235.000 Tonnen pro Jahr gewachsen. Auch für die Zukunft ist von steigenden Verbrauchsmengen in Europa auszugehen. Marktexperten rechnen deshalb damit, dass die zollfrei aus Mercosur importierten Mengen vollständig im weiter steigenden Geflügelfleischverzehr aufgehen. Die EU wiederum exportiert ca. 2,2 Mio. Tonnen Geflügelfleisch proJahr.

Beim Zucker gibt es derzeit ein sogenanntes WTO-Importkontingent von 180.000 Tonnen. Dieses plus zusätzlich weitere 10.000 Tonnen sollen über das Abkommen zollfrei gestellt werden– bei einer derzeitigen Importmenge von 2,4 Mio. Tonnen Zucker pro Jahr. Das sind etwa 1,1 %der EU-Produktion von 16,5 Mio. Tonnen.

Absatzchancen und Preisvorteile für unsere Landwirtschaft

Gleichzeitig eröffnet das Abkommen der europäischen Landwirtschaft aber auch neue Absatz-märkte in Südamerika – etwa für Milchpulver, Käse, Wein oder verarbeitete Lebensmittel, bei denen die EU besonders wettbewerbsfähig ist. Ebenso gilt dies für Schweinefleisch. Für viele Betriebe heißt das: mehr Exportchancen statt nur mehr Importdruck. Insbesondere Milcherzeuger können vom Mercosur-Abkommen profitieren, wie auch aus der Molkereiwirtschaft bestätigt wird. Vorteile haben auch unsere Veredlungsbetriebe, da Sojaschrot durch die Abschaffung von Exportsteuern durch die Mercosur-Staaten günstiger werden kann.

Zusätzliche EU-Notbremse (Safeguard-Verordnung 2025/26)

Über die Quoten hinaus wurde eine eigene Schutzverordnung beschlossen. Sie ist die Notbremse, falls der Markt doch unter Druck geraten sollte. Wenn Importe zu schnell steigen oder Preise drücken, kann die EU die Zollvergünstigungen für Rind & Co. innerhalb kurzer Zeit wieder aussetzen.

Schon ein Preisverfall oder Importanstieg von 5 % reicht aus, um Maßnahmen einzuleiten. Für sensible Produkte gelten verkürzte Fristen, und der Markt wird laufend überwacht. Das heißt: Die Politik wartet nicht, bis Betriebe in Schwierigkeiten geraten – sie kann früh eingreifen.

Regelwerk für die Einfuhr

Importierte Erzeugnisse aus Mercosur müssen bei Lebensmittelsicherheit, Tiergesundheit, Rückständen und Pflanzenschutzmitteln die gleichen EU-Standards erfüllen wie heimische Ware: Und die Einfuhr von hormonbehandeltem Fleisch ist grundsätzlich verboten. Jetzt und auch zukünftig gibt es Zertifikats-, Rückstands- und Stichprobenkontrollen.

Wirkungen für die Verbraucher

Aufgrund der o.a. Schutzmechanismen werden bei Rind- und Geflügelfleisch sowie Zucker keine nennenswerten Preisrückgänge und damit auch keine Preisvorteile für EU-Verbraucher erwartet.

Ein anderes Bild ergibt sich u.a. bei Reis, Tee, Kaffee, Kakao, Schokolade und Gewürzen, für die Zölle von bis zu 55 % auf Null reduziert werden und sich daher teils erhebliche Preisvorteile für EU-Verbraucher einstellen können. Das gilt ebenso für Bekleidung und Lederschuhe.

Vorteile für die EU-Wirtschaft

Für die EU-Wirtschaft liegen die Vorteile insbesondere beim Import von mineralischen Rohstoffen und vor allem beim Export aus den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik, Chemie, Pharma- und Automobilindustrie sowie Mess- und optische Geräte. Das wiederum stärkt vor allem mittelständische Firmen, 72 % der 12.500 deutschen Unternehmen, die nach Mercosur exportieren, sind KMUs. Ebenso gehen Experten von Vorteilen für den Export von Milchprodukten wie Käse und Pulver aus, bei denen wir für besonders hochwertige Qualität und effiziente Verarbeitung bekannt sind.

Deutschland profitiert in besonderer Weise, bereits jetzt exportieren wir 15,4 Milliarden € bei Importen von 6,3 Milliarden €. Im Besonderen gehört Deutschland beim Automobilexport zu den Gewinnern, da der bisherige Zoll von 35 % entfällt.

Insgesamt wird für das Wachstumspotenzial ein Plus von 39 % bei 400.000 zusätzlichen Ar-beitsplätzen in der EU bei zweistelligem Milliardenplus alleine für Deutschland geschätzt. Der Abschluss dieses Abkommens ist von enormer geopolitischer Bedeutung. Die deutliche Ablehnung durch Donald Trump zeigt im Übrigen, welche Bedeutung dem Abkommen international beigemessen wird. Es ist ein wirklich wichtiges Signal für die mittelständische Wirtschaft in Deutschland.

Kurzum: Für Deutschland überwiegt mit Abstand der gesamtwirtschaftliche Vorteil. Mercosur als Ganzes zu verhindern, war also definitiv keine Option.

Aber es muss immer auch im Vordergrund stehen, was es für die Landwirtschaft bedeutet. Kommentare wie „… ein hinzunehmender Kollateralschaden …“ mit Blick auf die heimische Landwirtschaft sind verletzend und ehr abschneidend, zudem wird damit die wirtschaftliche Be-deutung der Landwirtschaft inklusive des vor- und nachgelagerten Bereiches völlig unterschätzt. Daher gilt es, solche Formulierungen mit Nachdruck zurückzuweisen.

Für die europäische Politik muss einmal mehr im Vordergrund stehen, alles dafür zu tun, die Wettbewerbsfähigkeit der EU-Landwirtschaft zu verbessern. Ganz vorne im Ranking steht hier der Abbau von komplizierten Regelungen, Dokumentationsverpflichtungen und Bürokratismen, die Landwirten das Leben schwermachen. Der Abschluss des Mercosur-Abkommens muss das Signal setzen für eine Trendwende der EU-Agrarpolitik zu mehr Zutrauen und Vertrauen in die Entscheider vor Ort!

Die CDU-Mitglieder des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz- v.li. Dr.Frank Schmädeke (Vorsitzender), Hartmut Moorkamp, Katharina Jensen, Uwe Dorendorf und Dr. Marco Mohrmann (Agrarpolitischer Sprecher der Fraktion)

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CDU Samtgemeinde Mittelweser nominiert Malte Flamme mit großer Mehrheit

Die CDU der Samtgemeinde Mittelweser hat auf ihrer jüngsten Mitgliederversammlung Malte Flamme mit sehr großer Mehrheit als Kandidaten für das Amt des Samtgemeindebürgermeisters nominiert. Der 42-jährige Husumer erhielt 36 von 38 abgegebenen Stimmen, was einer Zustimmung von 94,74 Prozent entspricht.

Malte Flamme war bereits im Herbst des vergangenen Jahres als erster Bewerber für das Amt angetreten. Seitdem hat er zahlreiche Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern, Vertreterinnen und Vertretern aus Vereinen, Institutionen und der Kommunalpolitik geführt. Nach eigenen Angaben habe er dabei viel Zuspruch erfahren – auch über Parteigrenzen hinweg.

Mit dem klaren Votum der CDU erhält seine Kandidatur nun auch formell die volle Rückendeckung der Partei. Die deutliche Zustimmung wertet Flamme als starkes Zeichen des Vertrauens und zugleich als Auftrag für die kommenden Monate.

„Dieses Ergebnis ist für mich ein starkes Zeichen des Vertrauens – und vor allem eine Verpflichtung“, erklärte Flamme im Anschluss an die Nominierung. „Die Herausforderungen für unsere Samtgemeinde sind vielfältig. Ich möchte gemeinsam mit Verwaltung, Politik und den Menschen vor Ort Lösungen entwickeln, die tragfähig sind und die Zukunft unserer Gemeinden sichern.“

Die CDU der Samtgemeinde Mittelweser sieht in Malte Flamme einen engagierten und verantwortungsbewussten Kandidaten, der Verwaltungskompetenz mit Bürgernähe verbindet. Ziel sei es, die Samtgemeinde zukunftsfest aufzustellen, Entscheidungsprozesse transparent zu gestalten und die Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und Bürgerschaft weiter zu stärken.

Die Wahl zum Samtgemeindebürgermeister findet im Herbst statt. Bis dahin will Malte Flamme den Dialog mit den Menschen in der Samtgemeinde weiter intensivieren und seine Vorstellungen für die zukünftige Entwicklung der Mittelweser-Region vorstellen.

Der Kreisverbandsvorsitzende Dr. Frank Schmädeke freut sich über die Nominierung eines weiteren CDU-Kandidaten für die HVB-Wahlen im kommenden September. „Die Reihen füllen sich und ich bin mir sicher, dass wir als Kreisverband sowohl für die kommunalen Gremien als auch für die Kandidaturen zu den HVB-Wahlen gut aufgestellt sein werden“.

v.li. CDU-Kreisvorsitzender Dr. Frank Schmädeke, CDU-Landratskandidat Dennis Seebode und Malte Flamme

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Landwirtschaft im Dialog:

Praxis erleben, Perspektiven diskutieren

Die Landwirtschaft steht unter starkem Veränderungsdruck – und ist zugleich das Rückgrat unseres ländlichen Raums. Genau darüber möchten wir miteinander ins Gespräch kommen. Deshalb lädt der CDU-Kreisverband Nienburg gemeinsam mit der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) Nienburg sowie dem CDU-Aktiv-Team Agrar und Umwelt herzlich ein zur Veranstaltung

„Landwirtschaft im Dialog – Praxis. Perspektiven. Politik“
am Donnerstag, 15. Januar 2026.

Im Mittelpunkt steht der offene Dialog auf Augenhöhe: zuhören, nachfragen, verstehen. Es geht nicht um Vorträge, sondern um echte Gespräche – über das, was landwirtschaftliche Betriebe heute bewegt, wo Herausforderungen liegen und welche Lösungen vor Ort gesehen werden.

Einblicke vor Ort – Gespräche aus der Praxis

Am Nachmittag bietet die Veranstaltung die Möglichkeit, Landwirtschaft direkt vor Ort zu erleben. Bei Besuchen auf einem Spargelhof, einem Milchviehbetrieb sowie einem landwirtschaftlichen Betrieb mit Hofcafé und Direktvermarktung erhalten die Teilnehmenden Einblicke in den Betriebsalltag. Themen wie Arbeitskräfte, Mindestlohn, Marktbedingungen, Bürokratie und Direktvermarktung werden dabei offen angesprochen und diskutiert. Einladung CDU Kreisverband Nien…

Austausch am Abend

Der Tag klingt bei einem gemeinsamen Grünkohlessen mit anschließender Diskussion aus. In entspannter Atmosphäre werden die Eindrücke des Tages vertieft und politische Perspektiven diskutiert. Für den fachlichen Austausch stehen unter anderem Frank Oesterhelweg, ehemaliger Vizepräsident des Niedersächsischen Landtages, sowie Dr. Frank Schmädeke, MdL, Vorsitzender des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, zur Verfügung. Einladung CDU Kreisverband Nien…

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, mitzudiskutieren und ihre Perspektiven einzubringen. Der persönliche Austausch zwischen Landwirtschaft, Mittelstand und Politik steht dabei im Mittelpunkt.

Anmeldungen sind noch möglich und werden nach Eingang per E-Mail an info@cdu-nienburg.de bis zum 12. Januar 2026 berücksichtigt.

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Ein starker Jahresabschluss: Kreisparteitag der CDU Nienburg blickt optimistisch nach vorn

Mit großer Beteiligung und spürbarer Aufbruchsstimmung hat der CDU-Kreisverband Nienburg seinen diesjährigen Kreisparteitag durchgeführt. Kreisvorsitzender Dr. Frank Schmädeke begrüßte zahlreiche Mitglieder – darunter viele Neumitglieder – und stellte die form- und fristgerechte Einladung sowie die Beschlussfähigkeit fest. Der Saal war gut gefüllt, die Atmosphäre engagiert und herzlich: ein starkes Zeichen für den politischen Jahresauftakt 2026.

Würdiges Gedenken und besondere Ehrungen

Zu Beginn des Parteitags erinnerte die CDU in einer stillen Minute an die im Jahr 2025 verstorbenen Mitglieder des Kreisverbandes. 

Im Anschluss ehrte der Vorsitzende die anwesenden Jubilarinnen und Jubilare für ihre jahrzehntelange Treue zur CDU. Mit herzlichen Worten würdigte Dr. Schmädeke das große Engagement, die langjährige Verbundenheit und die vielen ehrenamtlichen Beiträge, mit denen die Geehrten das politische und gesellschaftliche Leben im Landkreis bereichert haben. Die Versammlung dankte ihnen mit warmem und langanhaltendem Applaus.

Berichte aus dem Vorstand: Klarer Blick nach vorn

Im Bericht des Kreisvorsitzenden stand der politische Rückblick genauso im Fokus wie der Ausblick auf die kommenden Aufgaben. Dr. Schmädeke hob den starken Bundestagswahlsieg von Axel Knoerig hervor und stellte klar, dass die CDU im Kreisgebiet mit 28,16 % der Zweitstimmen weiterhin die führende demokratische Kraft ist. Zugleich zeigte sich, dass die Herausforderungen gewachsen sind – ein Auftrag, den die CDU entschlossen annimmt.

Die Kreisschatzmeisterin legte die Finanzlage dar. Da Kassenprüfer Michael Wagner erkrankt war, erläuterte Barbara Weißenborn seinen Bericht über drei ordnungsgemäße Kassenprüfungen. Die Mitglieder erteilten dem gesamten Vorstand anschließend einstimmig die Entlastung – ein deutliches Zeichen der Geschlossenheit und des Vertrauens.

Kassenprüferwahl und besondere Mitgliederversammlung

Für die Wahl der neuen Kassenprüferinnen und Kassenprüfer wurden Christa Stigge und Cord Honsbrock vorgeschlagen und einstimmig gewählt.

Im Anschluss eröffnete Dr. Schmädeke die besondere Mitgliederversammlung. Er betonte die Bedeutung, junge Menschen für ein Engagement in der CDU zu gewinnen – ein Thema, das der Kreisverband 2026 noch stärker in den Fokus rücken wird.

Zum Versammlungsleiter wurde – unter Applaus – erneut Dr. Schmädeke gewählt. Weitere Vorschläge für die Landratskandidatur gab es nicht. Der Vorsitzende dankte Dr. Holger Spreen und Maik Beermann, die im Vorfeld ihren Verzicht erklärt hatten und teilte den Mitgliedern mit, dass der Vorstand Dennis Seebode als Kandidaten der CDU zur Landratswahl vorschlägt.

Vorstellung Dennis Seebode

In seiner Vorstellungsrede machte Dennis Seebode deutlich, wofür er als Kandidat für das Amt des Landrates stehen möchte. Sein zentrales Anliegen ist es, den Landkreis positiv und zukunftsorientiert zu gestalten. Er setzt sich dafür ein, jungen Menschen verlässliche Perspektiven zu bieten und Familienfreundlichkeit – auch im ländlichen Raum – weiter zu stärken. Ein besonderes Augenmerk legt er auf die gute Versorgung älterer Menschen und die Sicherung einer hohen Lebensqualität in allen Gemeinden des Landkreises.

Gleichzeitig betonte Seebode die Bedeutung leistungsfähiger Unternehmen und engagierter Bürgerinnen und Bürger, die gemeinsam die regionale Entwicklung voranbringen. Er möchte an den Schnittstellen von Politik und Verwaltung arbeiten, um den Landkreis als lebendige Gemeinschaft mit einem starken Heimatgefühl weiterzuentwickeln. Trotz Herausforderungen wie Fachkräftemangel und finanziellen Engpässen zeigte er sich überzeugt: Der Landkreis habe Kraft – und die CDU den Willen, diese Herausforderungen entschlossen anzugehen.

Die Wahl erfolgte geheim. Das Ergebnis war ein starkes Signal: 94,7 Prozent der Stimmen entfielen auf Dennis Seebode.

Unter Applause und sichtlich erfreut bedankte sich der nun offizielle Kandidat bei Vorstand und Mitgliedern und nahm die Wahl gerne an.

Mitgliederentwicklung und Kommunalwahl 2026

Mitgliederbeauftragter Fabian Tiedemann berichtete anschließend über die aktuelle Mitgliederentwicklung und betonte, wie wichtig eine aktive Ansprache und Begleitung neuer Mitglieder sei.

Ein Schwerpunkt des Abends war außerdem der Fahrplan zur Kommunalwahl 2026. Vorgestellt wurden u. a.: Wahlversammlungen vom 4. Februar bis 27. Juni 2026, Wahlbereichsversammlungen vorzugsweise im Mai und der Start des Wahlkampfteams im Januar 2026.

Dr. Schmädeke informierte zudem über geplante Anpassungen der Wahlkreise. Ursache sind veränderte Bevölkerungszahlen sowie ein Urteil des Staatsgerichtshofs, das mehr Wahlgleichheit fordert. Eine Einteilung in drei Wahlkreise wird aktuell politisch diskutiert.

Gemeinschaft und Zuversicht zum Jahresausklang

Zum Abschluss dankte Dr. Schmädeke allen Mitgliedern, den Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern sowie den vielen Ehrenamtlichen für ihr großes Engagement im zurückliegenden Jahr. Er wünschte eine gute Heimreise und einen kraftvollen Start ins neue Jahr. Traditionell endete der Abend mit dem gemeinsamen Singen der Nationalhymne.

Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft:

40 Jahre CDU

  • Rita Schröder, Nienburg
  • Hiltrud Henking, Landesbergen
  • Friedrich Andermann, Steimbke
  • Sigrid Dera, Stolzenau
  • Lore Hesse, Nienburg
  • Helmut Lange, Stolzenau
  • Manfred Drüsedau, Stolzenau
  • Heinrich Schröder jun., Stolzenau
  • Hermann Krage, Wietzen
  • Brigitte Linnepe, Liebenau

50 Jahre CDU

  • Heinz Emmrich, Rehburg-Loccum
  • Ingrid Sauter, Stolzenau
  • Heinrich Bergmann, Stöckse
  • Heinrich Witte, Raddestorf

60 Jahre CDU

  • Monika Kothe, Nienburg
  • Eckhard Kothe, Nienburg

CDU Steimbke unterstützt Hermann Bartels – herzlichen Glückwunsch zur Wahl !

Der CDU-Gemeindeverband Steimbke hat in einem klaren Mitgliedervotum über die Kandidatur für die anstehende Samtgemeindebürgermeisterwahl entschieden. In einer demokratischen und offenen Auseinandersetzung standen Cord Steinbrecher und Hermann Bartels zur Wahl.

Mit 71 Prozent der Stimmen hat sich Hermann Bartels durchgesetzt und ist nun unser Kandidat für den Hauptverwaltungsbeamten der Samtgemeinde Steimbke 👏. Wir gratulieren ihm herzlich zu diesem starken Ergebnis! Hermann Bartels bringt umfangreiche Erfahrung aus kommunaler Arbeit und Verwaltung mit und steht für eine verlässliche, zukunftsorientierte Entwicklung der Samtgemeinde.

Ebenso wichtig ist uns der Dank an Cord Steinbrecher, der sich mit großem persönlichen Einsatz und viel Engagement dem Verfahren gestellt hat. Die Diskussionen waren fair, sachlich und bereichernd. Wir schätzen seinen Beitrag für unsere innerparteiliche Debatte und sein fortgesetztes Engagement in der Region.

Als CDU bleiben wir gemeinsam ansprechbar und verlässlich für die Menschen in der Samtgemeinde Steimbke und im gesamten Kreis Nienburg.

Überraschung zum Auftakt der CDU-Kandidatenvorstellung – Dennis Seebode überzeugt mit seiner Rede

Mit einer unerwarteten Wendung begann die CDU-Mitgliederversammlung am Dienstagabend in der Meinkingsburg:

Maik Beermann erklärte gleich zu Beginn, dass er nicht mehr für die Landratskandidatur antreten werde. Nach langen und intensiven Gesprächen mit seinem Arbeitgeber habe er sich entschieden, von einer Kandidatur abzusehen. „Ich möchte mein kommunalpolitisches Engagement fortsetzen und werde daher erneut für den Kreistag kandidieren“, erklärte Beermann. „Ich danke dem CDU-Kreisvorstand für das Verständnis und wünsche Dennis Seebode für seine Kandidatur alles erdenklich Gute.“ Für seine Entscheidung und die offenen Worte erhielt Beermann großen Applaus und viel Respekt.

Mehr als 100 Mitglieder waren zur ersten Kandidatenvorstellung des CDU-Kreisverbandes Nienburg gekommen, um zu erfahren, wer für die Christdemokraten im kommenden Jahr in den Landratswahlkampf ziehen wird. Kreisvorsitzender Dr. Frank Schmädeke führte souverän durch den Abend und sorgte für einen reibungslosen Ablauf.

Mit Spannung wurde die Rede von Dennis Seebode erwartet, der sich erstmals als möglicher CDU-Landratskandidat präsentierte. In seiner engagierten und klar strukturierten Ansprache stellte Seebode seine Vision für den Landkreis Nienburg vor:

Ein Landkreis, „in dem Lebensqualität, Gemeinschaft und Menschlichkeit im Mittelpunkt stehen“ – ein Ort, „in dem man gut leben, arbeiten und alt werden kann“.

Seebode betonte, dass er den Landkreis Nienburg als Region weiterentwickeln möchte, in der junge Menschen eine Perspektive haben. Dafür wolle er sich für bezahlbaren Wohnraum, attraktive Ausbildungs- und Arbeitsplätze sowie eine enge Zusammenarbeit mit den heimischen Betrieben einsetzen. Ebenso wichtig sei ihm die Stärkung der Familienfreundlichkeit – mit gut ausgestatteten Kitas, starken Schulen und einer modernen, digitalen Bildungslandschaft.

Ein besonderes Augenmerk legte Seebode auf die kommunale Daseinsvorsorge. Ärztliche Versorgung, Apotheken und Einkaufsmöglichkeiten müssten auch in kleineren Orten erhalten bleiben. Gleichzeitig brauche es verlässliche Rahmenbedingungen für mittelständische und familiengeführte Betriebe sowie die Landwirtschaft, die das Rückgrat der regionalen Wirtschaft bildeten.

Auch bei Energie- und Regionalentwicklung will Seebode Impulse setzen: „Wir haben hier im Landkreis große Chancen – vom Netzausbau über Wasserstoffprojekte bis hin zur Produktion synthetischer Kraftstoffe. Diese Potenziale müssen wir aktiv nutzen.

Sicherheit, Kultur, Sport und Ehrenamt bezeichnete er als Grundpfeiler des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienste und Vereine verdienten nicht nur Respekt, sondern auch bestmögliche Unterstützung.

Zum Abschluss seiner Rede fasste Seebode zusammen:

„Unser Landkreis muss wirtschaftsstark, lebenswert und menschlich bleiben. Ich möchte, dass die Menschen erkennen, wofür unser Landkreis steht – und dass es einen echten Mehrwert hat, hier zu leben.“

Für seine sehr persönliche Rede, klare Positionen und seine Zukunftsvision erhielt Dennis Seebode langanhaltenden Applaus. Der Abend machte deutlich: Die CDU im Landkreis Nienburg geht mit Geschlossenheit, neuen Ideen und viel Leidenschaft in die kommenden Monate.

Traditionelles CDU-Gänseessen 2025 – Einladung des Stadtverbands Nienburg

Der CDU-Stadtverband Nienburg lädt auch in diesem Jahr wieder herzlich zum traditionellen CDU-Gänseessen ein.

📅 Freitag, 21. November 2025

🕖 Beginn: 19:00 Uhr

📍 Bokeloh’s Glaspalast, Burgmannshof 9, 31582 Nienburg

(Zugang auch über die Georgstraße an der kleinen Tür neben Betten-Hauschildt möglich)

Die Gäste dürfen sich auf einen stimmungsvollen Abend mit köstlichem Gänsebraten, guten Gesprächen und einer Gelegenheit zum Rückblick auf das vergangene Jahr freuen.

Als besonderen Gast hat der Stadtverband in diesem Jahr Martin Stecher vom Verein zur Unterstützung der Veteranenarbeit e.V. eingeladen. Er wird in seinem Vortrag zum Thema „Einsatz-Veteranen“ spannende Einblicke in seine Arbeit und in die Situation von Veteraninnen und Veteranen geben.


Der CDU-Stadtverband Nienburg beteiligt sich wie in den Vorjahren an den Kosten für seine Mitglieder und bietet das Gänseessen für
💶 37,50 € pro Person anbieten

Da die Plätze begrenzt sind, wird um eine Anmeldung bis zum 16. November 2025 gebeten – per

📧 E-Mail an ah@lhorstmann.de,

📞 Telefon 05021 / 9033776

oder über den QR-Code in der Einladung.

Der CDU-Kreisverband wünscht allen Teilnehmenden einen genussvollen und geselligen Abend in vertrauter Runde!

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CDU-Kreistagsfraktion im Austausch mit der Kreisjägerschaft

Gestern traf sich die CDU-Kreistagsfraktion zu einem Austausch mit der Kreisjägerschaft Nienburg beim Fraktionskollegen Tim Höper im Deutschen Haus in Rodewald. Gastgeber Höper stellte zu Beginn die aktuellen Entwicklungen und Projekte in seiner Heimatgemeinde Rodewald vor, bevor es in einen intensiven und sachorientierten Austausch über jagdliche Themen ging.

Als Gäste der Fraktion waren Ralf Eickhoff, Vorsitzender der Kreisjägerschaft und stellvertretender Kreisjägermeister, sowie Marc Steinbrecher, stellvertretender Vorsitzender, eingeladen. In offener Atmosphäre wurden zahlreiche Themen angesprochen – von der zunehmenden Waschbärproblematik über die Bejagung der Nutria und deren Förderung bis hin zu aktuellen Herausforderungen durch die Vogelgrippe und den Umgang mit dem Biber.

Deutlich wurde dabei: Die Jägerschaft erwartet praxisnahe, unbürokratische und rechtssichere Lösungen. Besonders bei Waschbär-, Kranich- und Nutriafragen besteht dringender Handlungsbedarf, um die engagierte Arbeit der ehrenamtlich tätigen Jägerinnen und Jäger zu unterstützen und die erfolgreiche Regulierung invasiver Arten langfristig zu sichern.

Nach einem guten Essen blieb noch Zeit, um ausführlich die bevorstehenden Sitzungen des Landkreises zu besprechen und vorzubereiten. Diese werden in den kommenden Wochen vor allem durch die Haushaltsdiskussion geprägt sein.

Die CDU-Kreistagsfraktion bedankt sich herzlich bei Tim Höper und seiner Familie für die Gastfreundschaft sowie bei den Vertretern der Kreisjägerschaft für das intensive und informative Gespräch – eine gute Tradition, die auch im kommenden Jahr fortgesetzt werden soll.

Von links: Fraktionsvorsitzender Karsten Heineking, Daniel Barg, Alfred Plate, Lothar Kopp, Wilhelm Bergmann-Kramer, Werner Cunow, Barbara Weißenborn, Tim Höper,Guido Rode, Marc Steinbrecher, Ralf Eickhoff, Dr. Frank Schmädeke, Wilhelm Schlemermeyer und Michael Rehaag.

Talk & Sushi – Genuss, Gespräch und Gemeinschaft für Frauen

Die Frauen Union des CDU-Kreisverbands Nienburg lädt alle interessierten Frauen am Samstag, 8. November 2025, ab 14 Uhr ins Sprottelino zu einem besonderen Mitmach-Nachmittag ein: „Talk & Sushi – mal selbst machen!“

Gemeinsam wollen wir einen schönen, entspannten Nachmittag verbringen, Sushi selbst zubereiten, miteinander essen und dabei ins Gespräch kommen – über alles, was Frauen bewegt, interessiert und wichtig ist. Es geht um Austausch, gegenseitige Unterstützung und darum, neue Impulse zu setzen – mit einer guten Portion Spaß und kulinarischer Kreativität.

„Wir möchten Frauen die Gelegenheit geben, sich in angenehmer Atmosphäre kennenzulernen, miteinander zu reden und dabei gemeinsam etwas Neues auszuprobieren“, sagt Michaela Klein, die Vorsitzende der Frauen Union Nienburg. „Ob Beruf, Familie, Ehrenamt oder Politik – bei uns ist Platz für alle Themen, die Frauen beschäftigen.“

Der Kostenbeitrag beträgt 25 Euro; alle Zutaten und Materialien werden vor Ort gestellt. Eine Anmeldung ist bis zum 4. November erforderlich per E-Mail an cdunienburg@gmail.com.

Die Frauen Union freut sich auf viele interessierte Teilnehmerinnen, spannende Gespräche und einen inspirierenden Nachmittag, der zeigt: Politik und Engagement können auch Freude machen – besonders, wenn man sie mit anderen teilt.

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Energie aus Biogas bleibt Schlüsseltechnologie

Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer im Landkreis Diepholz

Unser Landtagsabgeordneter Dr. Frank Schmädeke war gemeinsam mit unserem heimischen Bundestagsabgeordneten Axel Knoerig MdB unterwegs, um Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer im Landkreis Diepholz zu begrüßen. Auf dem Programm standen Besuche in Bahrenborstel und Kirchdorf, bei denen aktuelle Themen rund um Landwirtschaft, Energiewende und Bürokratieabbau im Mittelpunkt standen.

Den Auftakt bildete der Besuch der Biogasanlage von Matthias Stelloh in Bahrenborstel. Die moderne Anlage zeigt beispielhaft, wie landwirtschaftliche Betriebe aktiv zur Energieversorgung beitragen können. Minister Rainer betonte, dass Biogas eine zentrale Säule der erneuerbaren Energieversorgung sei und „gerade im ländlichen Raum Arbeitsplätze sichere und Wertschöpfung vor Ort ermögliche“.

Besonders wichtig sei, so der Minister, die Planungssicherheit für bestehende Anlagen, die auch nach Ablauf der EEG-Förderung weiter betrieben werden sollen.

In Niedersachsen gibt es derzeit rund 1.450 Biogasanlagen, die über 15 Prozent des erneuerbaren Stroms im Land erzeugen. Damit ist Niedersachsen bundesweit Spitzenreiter – ein klares Zeichen dafür, wie stark Landwirtschaft und Energiewende hier bereits zusammenwirken.

Im anschließenden Gespräch mit Landwirten im Gasthaus „Zur Mühle“ in Kirchdorf wurden viele aktuelle Themen der Agrarpolitik offen diskutiert: von der Förderung tiergerechter Stallneubauten, über die Zulassung neuer Pflanzenschutzmittel und die Düngeverordnung bis hin zu Wolfsmanagement, Finanzierung von Maßnahmen des Niedersächsischen Weges und der zunehmenden bürokratischen Belastung.

Minister Rainer zeigte sich interessiert, nahm zahlreiche Anregungen mit und machte deutlich, dass die Eindrücke und Anliegen aus der Region in die weiteren politischen Entscheidungsprozesse in Berlin einfließen werden. Für alle Beteiligten war spürbar: Alois Rainer setzt sich aus innerer Überzeugung für das Wohl der deutschen Landwirtschaft ein – mit Fachkenntnis, Leidenschaft und großem Respekt vor der Arbeit unserer Landwirtinnen und Landwirte.