Mittelstand, Pferde und Moor – MIT auf Tour im Südkreis

Drei ganz unterschiedliche Stationen standen am Donnerstag, 27. August, auf dem Programm der MIT Nienburg: das Autohaus Nobbe und der Reiterhof Hüsemann in Großenvörde sowie zum Abschluss das Moorcamp in Warmsen. Mit dabei waren auch CDU-Landratskandidat Dennis Seebode und Uchtes Samtgemeindebürgermeister Rüdiger Kaltofen. Im Mittelpunkt standen Unternehmen und Menschen, die investieren, sich weiterentwickeln und mit ihren Ideen den ländlichen Raum prägen.

Erste Station war die Ferdinand Nobbe GmbH in Großenvörde. Dort gibt es in diesem Jahr einen besonderen Grund zum Feiern: Das Familienunternehmen besteht seit 75 Jahren.

Angefangen hat alles 1951 mit einer Schmiede, die Ferdinand Nobbe in Großenvörde gründete. Später kamen Landmaschinen hinzu. Als Sohn Ulrich Nobbe den Betrieb übernommen hatte, stand irgendwann die Frage im Raum, ob künftig auch Autos auf den Hof gehören sollten. Nach einigen Diskussionen innerhalb der Familie fiel die Entscheidung dafür – und 1981 begann die Zusammenarbeit mit Toyota.

Heute führt Dennis Nobbe das Unternehmen gemeinsam mit Sebastian Kindermann. Aus der Schmiede tief im Südkreis ist ein Unternehmen mit mehreren Standorten und mittlerweile 204 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geworden.

Karsten Heineking überbrachte zum 75-jährigen Bestehen die Glückwünsche und eine Ehrenurkunde der Handwerkskammer. Dass Nobbe auch bei Toyota einen besonderen Stellenwert genießt, zeigt eine Auszeichnung aus dem Jahr 2021: der Toyota Ichiban Award.

„Ichiban“ bedeutet auf Japanisch „Nummer eins“. Mit dem Preis zeichnet Toyota jedes Jahr Händler aus, die insbesondere bei Kundenorientierung und Kundenerlebnis herausragen. Mehr als 2.500 Toyota-Händler in Europa kommen für die Auszeichnung infrage. 2021 wurden 44 Händler aus 32 europäischen Ländern ausgezeichnet – darunter lediglich drei aus Deutschland. Nobbe gehörte dazu. In dem von der Corona-Pandemie geprägten Jahr floss außerdem die Innovationskraft der Händler in die Bewertung ein.

Nur wenige Häuser weiter wartete mit dem Reiterhof Hüsemann die zweite Station. Der Pferdebetrieb ist noch vergleichsweise neu am Standort Großenvörde. Karsten Heineking hieß die Betreiber deshalb noch einmal ausdrücklich willkommen. Er hoffe, dass sie sich in Großenvörde wohlfühlen, gute Bedingungen für ihre Arbeit vorfinden und den Betrieb in den kommenden Jahren erfolgreich weiterentwickeln können.

Von Großenvörde ging es anschließend weiter ins Große Moor. Dort hat Ulrich Nobbe ein Projekt verwirklicht, in dem viel persönliches Herzblut steckt. Der erfolgreiche Autohändler ist selbst begeisterter Camper und hat mit dem Moorcamp in Warmsen einen besonderen Anlaufpunkt für Camping- und Naturfreunde geschaffen.

Der parkähnlich angelegte Platz liegt zwischen Wiesen und Wald unmittelbar am Großen Uchter Moor. Neben großzügigen Stellplätzen gehören unter anderem Camping-Pods, Aufenthaltsraum und Küche, moderne Sanitäranlagen, Spielplatz und Boulebahn zum Angebot. Die Lage bietet zudem einen guten Ausgangspunkt für Rad- und Wandertouren und für Ausflüge ins Große Moor.

Diese Verbindung macht das Moorcamp besonders: Hier treffen persönliche Leidenschaft, touristisches Angebot und eine der außergewöhnlichsten Naturlandschaften unserer Region aufeinander.

Bei Bratwurst und Bier im Moorcamp klang der Abend schließlich aus. Nach drei sehr unterschiedlichen Stationen blieb dabei noch Zeit für Gespräche und Austausch.

Vom 75 Jahre alten Familienunternehmen über den noch jungen Pferdebetrieb bis zum mit viel persönlichem Herzblut aufgebauten Moorcamp hatte der Abend ganz unterschiedliche Einblicke zu bieten. Und vor allem viele Gelegenheiten, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, die diese Betriebe führen und weiterentwickeln.

Sebastian Lechner zu Gast im Naturbad Großenvörde

Wie können wir Bäder und Sportstätten im ländlichen Raum erhalten und weiterentwickeln? Darüber haben wir bei einem Besuch im Naturbad Großenvörde mit unserem CDU-Landesvorsitzenden und Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion Sebastian Lechner gesprochen.

Eingeladen hatte der CDU-Samtgemeindeverband Uchte. Warmsens Bürgermeister und Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion Karsten Heineking freute sich besonders, Sebastian Lechner in Großenvörde begrüßen zu können. Mit dabei waren auch unser Landratskandidat Dennis Seebode und Bürgermeisterkandidat Rüdiger Kaltofen.

Der 1. Vorsitzende des SC Grün-Weiß Großenvörde, Clas Ötting, und sein Vorgänger Friedhelm Siemann berichteten über die Geschichte des Freibades von 1960 bis heute. Aus dem früheren Freibad ist in den vergangenen Jahren ein modernes Naturbad entstanden. Seit der Eröffnung im Juli 2024 wird das Wasser vollständig biologisch und ohne Chlor aufbereitet.

Rüdiger Kaltofen stellte die einzelnen Projektphasen und die Förderung durch das Amt für regionale Landesentwicklung vor. Einen großen Anteil am Erfolg haben die Menschen vor Ort. Vieles wurde mit ehrenamtlichem Einsatz möglich gemacht. So entstand auch der Kiosk „Startblock Nr. 1“ komplett in Eigenleistung und wird bis heute ehrenamtlich betrieben.

Für die CDU im Landkreis Nienburg ist die Zukunft unserer Bäder und Sportstätten ein wichtiges kommunalpolitisches Thema. Viele Anlagen sind in die Jahre gekommen, notwendige Sanierungen werden teurer und die finanziellen Möglichkeiten der Kommunen sind begrenzt. Gleichzeitig sind Schwimmbäder, Sporthallen und Sportplätze unverzichtbar für Schulen, Vereine, Jugendarbeit und das gesellschaftliche Leben in unseren Städten und Gemeinden.

Deshalb brauchen wir verlässliche Fördermöglichkeiten und eine langfristige Planung. Land, Landkreis und Kommunen müssen gemeinsam dafür sorgen, dass notwendige Investitionen auch im ländlichen Raum möglich bleiben.

Das Naturbad Großenvörde ist ein gelungenes Beispiel dafür, was durch das Zusammenspiel von Kommune, Verein, Ehrenamt und gezielter Förderung entstehen kann. Solche Projekte brauchen gute Rahmenbedingungen und verlässliche Unterstützung, damit Investitionen in Bäder und Sportstätten auch künftig im ländlichen Raum möglich sind.

Feierliches Gelöbnis in Husum

Mit einem feierlichen öffentlichen Appell hat das Bataillon Elektronische Kampfführung 912 in Husum am Donnerstag seine neuen Rekrutinnen und Rekruten vereidigt. Zahlreiche Gäste aus Politik und Gesellschaft waren gekommen, um diesen besonderen Moment gemeinsam mit den jungen Soldatinnen und Soldaten zu erleben.

Unter den Gästen waren viele Vertreterinnen und Vertreter aus den Kommunen und dem Kreistag, Bürgermeister sowie Abgeordnete verschiedener politischer Ebenen. Mit dabei waren unter anderem unser CDU-Landtagsabgeordneter Dr. Frank Schmädeke, unsere Europaabgeordnete Lena Düpont und die SPD-Bundestagsabgeordnete Marja-Liisa Völlers.

Husums CDU-Bürgermeister Guido Rode fand in seinem Grußwort die passenden Worte für den feierlichen Anlass und würdigte die Entscheidung der Rekrutinnen und Rekruten, Verantwortung zu übernehmen und ihren Dienst in der Bundeswehr anzutreten.

Der Appell wurde vom Heeresmusikkorps musikalisch begleitet und bot einen würdigen Rahmen für Eid und Gelöbnis. Für einen besonderen Moment sorgte zudem der Überflug eines Airbus A400M. Die Transportflugzeuge dieses Typs sind beim Lufttransportgeschwader 62 im nahe gelegenen Wunstorf stationiert.

Gerade in einer Zeit, in der sich die sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen grundlegend verändert haben, ist eine leistungsfähige Bundeswehr von großer Bedeutung. Sie braucht dafür vor allem Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und sich in den Dienst unseres Landes zu stellen.

Wir wünschen allen Rekrutinnen und Rekruten für ihre Ausbildung und ihren weiteren Weg in der Bundeswehr alles Gute, Freude an ihrer Aufgabe und eine starke Kameradschaft – und vor allem, dass sie nach ihren Einsätzen immer gesund und wohlbehalten zu ihren Familien und Freunden zurückkehren.

Ganz klar: Das wollen wir für unseren Landkreis

Am 13. September geht es nicht nur darum, wer künftig im Kreistag sitzt. Es geht darum, wie sich unser Landkreis Nienburg in den kommenden fünf Jahren entwickeln soll.

Was wollen wir bei Mobilität und Bildung erreichen? Wie stärken wir Wirtschaft und Landwirtschaft? Was brauchen Feuerwehren, Katastrophenschutz und Ehrenamt? Wie sichern wir medizinische Versorgung und soziale Angebote? Und wie erhalten wir die kulturelle Vielfalt, die unseren Landkreis mit seinen Museen, Musik, Kunst, Theater und vielen Einrichtungen vor Ort so besonders macht?

Wir haben uns Gedanken gemacht, Prioritäten gesetzt und unsere Ziele für die kommenden fünf Jahre formuliert.

Dabei geht es uns nicht um möglichst große Versprechen. Wir wollen unseren Landkreis verlässlich weiterentwickeln, notwendige Investitionen ermöglichen und gleichzeitig verantwortungsvoll mit den finanziellen Spielräumen umgehen.

Und natürlich geht es bei einer Kommunalwahl immer auch um die Menschen, die bereit sind, dafür Verantwortung zu übernehmen.

Auf unserer neuen Seite zur Kommunalwahl 2026 stellen wir deshalb unsere politischen Schwerpunkte und unsere Kandidatinnen und Kandidaten für alle drei Wahlbereiche vor. Dort gibt es außerdem die Wahlflyer mit unseren Teams und weiteren Informationen zum Herunterladen.

Schauen Sie rein und lernen Sie unsere Ziele und unsere Teams kennen.

Zur Kommunalwahl 2026 – unsere Ziele und unsere Teams

Ganz klar gemeinsam stark.
Ganz klar für einen Landkreis, der gut funktioniert.

Mobilität, die zum ländlichen Raum passt – damals wie heute

Was können wir von einem Triebwagen aus dem Jahr 1932 für die Mobilität von morgen lernen? Eine ganze Menge, wie sich beim Besuch unseres CDU-Landesvorsitzenden Sebastian Lechner in unserer Region zeigte.

Im Rahmen seiner Sommertour machte Sebastian Lechner am Mittwoch Station in Asendorf. Gemeinsam mit unserem Landratskandidaten Dennis Seebode, unserem heimischen Landtagsabgeordneten und CDU-Kreisvorsitzenden Dr. Frank Schmädeke, dem Diepholzer Landrat Volker Meyer, Dietmar Fischer, Kandidat für das Bürgermeisteramt der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen, Vertreterinnen und Vertretern der CDU aus Bruchhausen-Vilsen und Nienburg sowie Martin Fahrland von der Mittelweser-Touristik ging es von dort auf eine ganz besondere Reise durch ein Stück niedersächsische Verkehrsgeschichte.

Mit dabei waren außerdem Henning Rodekohr und Bettina Knaupe von VILSA. Das Unternehmen ist nicht nur ein wichtiger Arbeitgeber, sondern seit vielen Jahrzehnten eng mit der Region verbunden. Dass bei diesem Termin neben Politik, Kommunen und Tourismus auch die heimische Wirtschaft vertreten war, passte deshalb bestens.

60 Jahre Museumseisenbahn – und eine Geschichte, die bis heute aktuell ist

Ein Anlass für den Besuch war der 60. Geburtstag der Museumseisenbahn Bruchhausen-Vilsen. In Asendorf wurde die Gruppe herzlich vom Vorstand empfangen. Dabei ging es nicht nur um historische Fahrzeuge, sondern auch um die Frage, welche Bedeutung die Kleinbahnen einst für unsere Dörfer hatten.

Denn die Bahn brachte nicht nur Menschen von einem Ort zum anderen. Sie war eine Lebensader des ländlichen Raums. Kohle und Kunstdünger kamen mit ihr in die Dörfer, Kartoffeln, Schweine und andere landwirtschaftliche Erzeugnisse wurden hinaus transportiert. Sie verband Menschen, Landwirtschaft und Wirtschaft miteinander.

Doch schon damals standen die kleinen Bahnen vor einer Herausforderung, die uns bis heute bekannt vorkommt: Mobilität im ländlichen Raum musste zuverlässig sein – und gleichzeitig wirtschaftlich funktionieren.

Eine Antwort darauf wurde 1932 in Hannover entwickelt. Ein leichter Triebwagen sollte den Personenverkehr auf den Kleinbahnstrecken wirtschaftlicher machen. Zwei Lkw-Antriebe von Ford aus Köln wurden miteinander kombiniert, dazu wurde eigens ein neues Getriebe entwickelt. Heraus kam ein robustes und vergleichsweise sparsames Fahrzeug. Schon ab etwa sechs Fahrgästen rechnete sich sein Einsatz. Der Triebwagen war schneller, konnte häufiger eingesetzt werden und verbesserte damit das Angebot für die Menschen.

Fast 100 Jahre später haben sich Fahrzeuge und Technik grundlegend verändert. Die entscheidenden Fragen aber sind erstaunlich ähnlich geblieben. Wie sichern wir gute Mobilität auch dort, wo weniger Menschen leben? Wie schaffen wir verlässliche Angebote, die gleichzeitig bezahlbar und wirtschaftlich sind? Und wie entwickeln wir Lösungen, die tatsächlich zu den Bedürfnissen unserer Dörfer und Gemeinden passen?

Die Geschichte zeigt: Erfolgreiche Mobilität im ländlichen Raum braucht nicht zwangsläufig die eine große Lösung. Sie braucht Ideenreichtum, Pragmatismus und Angebote, die zu den Bedingungen vor Ort passen.

Mit dem historischen Triebwagen nach Bruchhausen-Vilsen

Natürlich sollte es nicht bei der Theorie bleiben. Gemeinsam ging es im historischen Triebwagen von Asendorf nach Bruchhausen-Vilsen.

Dort stand auch ein Besuch der Werkstatthalle auf dem Programm. Hier zeigte sich, wie viel Fachwissen, Zeit und ehrenamtliche Arbeit notwendig sind, um die historischen Fahrzeuge zu erhalten und betriebsfähig zu halten. Die Museumseisenbahn bewahrt damit nicht nur Technikgeschichte. Sie hält ein Stück regionaler Identität lebendig und ist zugleich ein touristisches Aushängeschild für unsere Region.

Zum 60. Geburtstag gratulieren wir deshalb herzlich und sagen allen, die sich dort haupt- und ehrenamtlich engagieren, Danke für ihren Einsatz.

Vom historischen Bahnhof ins geografische Herz Niedersachsens

Anschließend führte die Sommertour weiter zum geografischen Mittelpunkt Niedersachsens. Schon von Weitem war das Ziel an der gehissten Niedersachsenflagge zu erkennen.

Dort wurden die Gäste bereits von Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer und Hoyerhagens Bürgermeister Carsten Borstelmann als „Hausherrn“ am Mittelpunkt erwartet.

Und weil Niedersachsen sich an diesem Tag von seiner ausgesprochen sommerlichen Seite zeigte, hatten Henning Rodekohr und Bettina Knaupe bestens vorgesorgt. Mit einem VILSA-Getränkewagen sorgten sie für die nötige Erfrischung – bei den hochsommerlichen Temperaturen ein Angebot, das ausgesprochen gerne angenommen wurde.

Am geografischen Herzen unseres Landes blieb anschließend ausreichend Zeit für Gespräche und den Austausch über die Region und die Herausforderungen, vor denen unsere Städte und Gemeinden stehen.

Für uns als CDU-Kreisverband war der Besuch von Sebastian Lechner eine schöne Gelegenheit, unserem Landesvorsitzenden zu zeigen, was unsere Region ausmacht: starke Dörfer und Gemeinden, engagierte Ehrenamtliche, traditionsreiche Unternehmen, touristische Besonderheiten und Menschen, die Verantwortung für ihre Heimat übernehmen.

Und manchmal lohnt sich dabei auch der Blick zurück. Denn die Frage, wie wir unseren ländlichen Raum lebenswert, erreichbar und wirtschaftlich stark halten, ist keineswegs neu. Die Antworten von 1932 können wir nicht einfach übernehmen. Den Mut, neue und pragmatische Lösungen für die jeweiligen Bedingungen vor Ort zu entwickeln, dagegen schon.

Starker Katastrophenschutz braucht starke Strukturen

Katastrophenschutz, Rettungsdienste und die Arbeit unserer Hilfsorganisationen sind unverzichtbar für die Sicherheit der Menschen im Landkreis Nienburg. Die CDU-Kreistagsfraktion setzt sich deshalb seit vielen Jahren dafür ein, diese Strukturen kontinuierlich weiterzuentwickeln und die ehrenamtlichen Einsatzkräfte verlässlich zu unterstützen.

Wie wichtig dabei auch gute räumliche und technische Voraussetzungen sind, wurde bei einem Besuch des DLRG-Ortsverbandes Rehburg-Loccum deutlich. Gemeinsam mit unserem Landratskandidaten Dennis Seebode, unserem heimischen Landtagsabgeordneten Dr. Frank Schmädeke und Mitgliedern der CDU Rehburg-Loccum ging es um die Entwicklung des neuen Standortes im ehemaligen Kindergarten „Spielwiese“ und die Pläne für eine dringend benötigte Fahrzeughalle.

Mit mehr als 500 Mitgliedern ist die DLRG Rehburg-Loccum einer der großen Ortsverbände in unserem Landkreis. Ihre Aufgaben reichen von der Schwimmausbildung und dem Wasserrettungsdienst über den erweiterten Rettungsdienst bei einem Massenanfall von Verletzten bis zum Katastrophenschutz.

Auch beim Nachwuchs ist der Ortsverband gut aufgestellt. Schwimmkurse sind stark nachgefragt und rund 20 Kinder und Jugendliche engagieren sich bereits im Jugendeinsatzteam. Hier wachsen junge Menschen Schritt für Schritt in die Aufgaben der DLRG hinein und übernehmen später Verantwortung im Einsatzdienst, in der Schwimmausbildung oder am Beckenrand.

Für diese Arbeit braucht es jedoch die passende Infrastruktur.

Seit dem vergangenen Jahr nutzt die DLRG den ehemaligen Kindergarten in Rehburg. Damit besteht erstmals die Möglichkeit, einen dauerhaften Mittelpunkt für Ausbildung, Jugendarbeit, Verwaltung und Vereinsleben zu schaffen. Was weiterhin fehlt, ist eine geeignete Unterstellmöglichkeit für die Einsatzfahrzeuge und die umfangreiche technische Ausstattung.

Geplant ist eine rund 34 mal 18 Meter große, bewusst einfach gehaltene Fahrzeughalle. Allein für die Halle werden Kosten von rund 300.000 Euro erwartet. Hinzu kommen voraussichtlich mindestens noch einmal Kosten in ähnlicher Höhe für Gründung und Gestaltung des Außenbereichs. Eine Investition dieser Größenordnung kann ein ehrenamtlich getragener Verein nicht allein bewältigen.

Genau hier zeigt sich, dass Katastrophenschutz eine Gemeinschaftsaufgabe ist. Bund, Land und Landkreis stellen Fahrzeuge und technische Ausstattung zur Verfügung. Gleichzeitig muss sichergestellt werden, dass diese sicher untergebracht, gepflegt und im Ernstfall schnell eingesetzt werden können. Wer auf leistungsfähige Hilfsorganisationen setzt, muss deshalb auch die notwendige Infrastruktur im Blick behalten.

Die CDU-Kreistagsfraktion begleitet die Weiterentwicklung des Katastrophenschutzes im Landkreis Nienburg seit vielen Jahren. Dazu gehört neben einer guten technischen Ausstattung auch die verlässliche Unterstützung der Organisationen und der vielen ehrenamtlichen Einsatzkräfte, die im Ernstfall für uns alle da sind.

Für das Vorhaben in Rehburg-Loccum müssen nun die verschiedenen Fördermöglichkeiten und Zuständigkeiten zusammengebracht werden. Auch das Land soll dabei einbezogen werden. Dr. Frank Schmädeke unterstützt den Ortsverband bei der weiteren Klärung möglicher Förderwege.

Die DLRG Rehburg-Loccum zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial in unseren Hilfsorganisationen steckt. Mehr als 500 Mitglieder, eine starke Nachwuchsarbeit und eine leistungsfähige Katastrophenschutzeinheit sind das Ergebnis jahrelangen Engagements.

Ein sicherer Landkreis braucht Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Unsere Aufgabe als Politik ist es, dafür die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen.

Dorf & Moor – Politik in Bewegung

Mehr als 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, über 30 Grad und ein Kreisvorsitzender, den man beim Thema Moor vorsichtshalber rechtzeitig bremsen sollte: Die Fahrradtour „Dorf & Moor“ des CDU-Gemeindeverbandes Steyerberg hatte einiges zu bieten.

Gemeinsam mit unserem Landratskandidaten Dennis Seebode, unserem Kreisvorsitzenden und heimischen CDU-Landtagsabgeordneten Dr. Frank Schmädeke, den Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat Steyerberg sowie Kreistagskandidat Lothar Koop ging es von Steyerberg über Deblinghausen nach Voigtei.

In Voigtei informierten Christian Quellhorst und Felix Scheitt über den Rückbau des ehemaligen Erdölfeldes. Nach mehr als 60 Jahren Erdölförderung werden Anlagen demontiert und Flächen rekultiviert. Rund 30 Millionen Euro investiert ExxonMobil in diese Arbeiten. Wirtschaftliche Nutzung und Verantwortung für unsere Heimat gehören für uns zusammen. Dazu zählt auch, Flächen nach ihrer Nutzung ordentlich zurückzugeben und neue Perspektiven für sie zu schaffen.

Ein Moor und Frank Schmädeke – das kann dauern

Entlang des Großen Moores kam dann ein Thema auf den Tisch, bei dem unser heimischer Landtagsabgeordneter ganz in seinem Element ist. Landwirtschaft und Umwelt gehören zu den politischen Schwerpunkten von Dr. Frank Schmädeke – und das Thema Moor ganz eindeutig zu seinen besonderen Steckenpferden.

Für die CDU ist entscheidend, diese unterschiedlichen Interessen zusammenzubringen. Natur- und Klimaschutz brauchen ebenso eine Perspektive wie Landwirtschaft und regionale Wirtschaft. Statt pauschaler Vorgaben brauchen wir Lösungen mit Augenmaß, Sachverstand und einem genauen Blick auf die Gegebenheiten vor Ort.

Dass daran großes Interesse besteht, zeigte sich an den vielen Fragen und der lebhaften Diskussion. Für Frank Schmädeke ist dieser Austausch zugleich wichtig für seine Arbeit im Niedersächsischen Landtag: Gute Landespolitik muss wissen, welche Auswirkungen Entscheidungen vor Ort haben.

Das hat gute Gründe. Moore prägen unseren Landkreis und seine Geschichte, sind Wirtschafts- und Lebensraum und spielen heute eine wichtige Rolle für Natur- und Klimaschutz. Gleichzeitig betreffen politische Entscheidungen über ihre künftige Nutzung ganz unmittelbar Landwirtschaft, Grundeigentümer, Unternehmen und ganze Ortschaften. Was hier vor unserer Haustür passiert, hat deshalb längst landespolitische Bedeutung.

Am Schießstand in Voigtei ging es anschließend um eine weitere Stärke unseres Landkreises: das Ehrenamt. Tobias Oldenburg berichtete vom Um- und Neubau der Anlage, den die Mitglieder mit erheblicher Eigenleistung gestemmt haben. Menschen, die Verantwortung übernehmen und selbst anpacken, halten unsere Dörfer lebendig. Sie verdienen eine Politik und eine Verwaltung, die sie unterstützen und ihnen gute Rahmenbedingungen bieten.

Auch Dennis Seebode nutzte die Tour für viele Gespräche und stellte seine Ziele als Landratskandidat vor. Starke Dörfer, eine Verwaltung, die möglich macht, und politische Entscheidungen, die gemeinsam mit den Menschen vor Ort entwickelt werden – dafür tritt unser Team bei der Kommunalwahl an.

Zum Abschluss wartete in der Spinnstube das Grillbuffet. Dass es tatsächlich noch erreicht wurde, lag allerdings auch an einer gewissen Disziplin der Reisegruppe. Denn Landwirtschaft und Umwelt mögen Franks politische Schwerpunkte sein – beim Moor wird daraus schnell persönliche Begeisterung. Zum Glück fand sich rechtzeitig jemand, der den Vortrag beendete, bevor aus „Dorf & Moor“ endgültig „Frank erklärt das Moor“ wurde. 😉

Herzlichen Dank an Jessica Baldermann und den CDU-Gemeindeverband Steyerberg für die Organisation, an alle Referenten und Helfer und natürlich an alle, die bei hochsommerlichen Temperaturen mitgeradelt, gefragt und diskutiert haben.

So sieht ein aktiver CDU-Kreisverband aus: vor Ort sein, Fachwissen einbringen, zuhören, gemeinsam diskutieren – und gelegentlich den Kreisvorsitzenden daran erinnern, dass Politik nicht nur vom Moor, sondern manchmal auch vom Grillbuffet lebt. 😄

Jetzt geht’s in die heiße Phase! 💪🗳️

Mit dem Start unseres „Wochenmarkt“-Wahlkampfs in Nienburg gehen wir in die heiße Phase vor der Kommunalwahl am 13. September. Und das nicht nur in der Kreisstadt: Im ganzen Landkreis sind unsere CDU-Teams jetzt unterwegs.

An Infoständen, bei Fahrradtouren, bei Veranstaltungen und vielen persönlichen Begegnungen gibt es in den kommenden Wochen jede Menge Gelegenheiten, unsere Kandidatinnen und Kandidaten kennenzulernen, Fragen zu stellen und miteinander darüber zu sprechen, wie wir unseren Landkreis weiterentwickeln wollen.

Heute zum Beispiel in Steyerberg: Bei der Fahrradtour „Dorf & Moor“ geht es gemeinsam mit dem Rad durch die Gemeinde – mit Stationen in Deblinghausen und Voigtei, Informationen zum Moor und natürlich viel Gelegenheit zum Austausch. Mit dabei sind unter anderem unser Landtagsabgeordneter Dr. Frank Schmädeke und unser Landratskandidat Dennis Seebode. 🚲

Unser Ziel als CDU im Landkreis Nienburg ist klar: Wir wollen einen starken, lebenswerten und wirtschaftlich erfolgreichen Landkreis – in dem Stadt und Land gleichermaßen gute Zukunftsperspektiven haben. Dazu gehören starke Kommunen, eine verlässliche Infrastruktur und gute Mobilität, eine leistungsfähige Wirtschaft und Landwirtschaft, gute Bildung und Betreuung, Sicherheit, ein starkes Ehrenamt und solide Finanzen. Und vor allem eine Politik, die zuhört, pragmatisch handelt und Entscheidungen mit Augenmaß trifft.

Dafür treten wir bei dieser Kommunalwahl in unseren Gemeinden, Städten und Räten mit starken Teams an – mit erfahrenen Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern genauso wie mit neuen Gesichtern und neuen Ideen.

Denn gute CDU-Politik entsteht vor Ort. Gemeinsam wollen wir unseren Landkreis Nienburg weiterentwickeln und dafür sorgen, dass er auch in Zukunft ein guter Ort zum Leben, Arbeiten und Zuhause-Sein bleibt.

Wir freuen uns auf viele Begegnungen und gute Gespräche in den kommenden Wochen! 🧡

Am 13. September: CDU wählen. 🗳️🗳️🗳️

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Frauen Union spendet Insektenhotel an das DRK Nienburg

Im Rahmen des Sommerfestes des DRK Nienburg hat die Frauen Union Kreisverband Nienburg ein Insektenhotel an das DRK-Heim übergeben. Gemeinsam mit den Verantwortlichen des DRK wurde das Insektenhotel an seinem neuen Standort aufgestellt und fand dort einen schönen Platz.

Die Übergabe erfolgte durch die Kreis-Vorsitzende der Frauen Union, Michaela Klein, gemeinsam mit Samar El Saadi und Karola Seidel. Mit der Spende möchte die Frauen Union einen kleinen, aber sichtbaren Beitrag zum Natur- und Artenschutz leisten. Wildbienen und viele weitere nützliche Insekten finden hier künftig einen geschützten Lebensraum und leisten gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt.

„Gerade mit solchen überschaubaren Projekten lässt sich zeigen, dass jeder einen Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz leisten kann“, betonte Michaela Klein. „Wir freuen uns sehr, dass das Insektenhotel beim DRK einen so schönen Platz gefunden hat und hoffen, dass es vielen Insekten ein neues Zuhause bietet.“

Neben der Übergabe bot das Sommerfest Gelegenheit zu zahlreichen Gesprächen mit Gästen, Ehrenamtlichen und Mitarbeitenden des DRK. Die Frauen Union bedankt sich herzlich für den freundlichen Empfang und die Möglichkeit, Teil dieser gelungenen Veranstaltung zu sein.

Solche Sommerfeste sind eine gute Gelegenheit, um das wichtig das Engagement von Vereinen und Verbänden für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sichtbar zu machen. Die Frauen Union freut sich, mit ihrer Spende einen kleinen Beitrag dazu geleistet zu haben, Natur- und Gemeinschaftssinn miteinander zu verbinden.

Reformpaket der Bundesregierung: Deutschland kommt wieder ins Handeln

Die Bundesregierung unter Bundeskanzler Friedrich Merz hat heute ihr Reformpaket vorgestellt und damit ein klares Signal gesetzt: Deutschland soll wieder schneller, wirtschaftlich stärker und zukunftsfähiger werden.

Dazu erklärt der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Niedersachsen, Sebastian Lechner:

„Die Bundesregierung unter Friedrich Merz zeigt noch vor der Sommerpause: Deutschland ist wieder handlungsfähig. Statt Streit und Stillstand gibt es jetzt Entscheidungen, Entlastung und Reformen.

Das ist genau das Signal, das unser Land jetzt braucht. Wirtschaft stärken, Arbeit wieder attraktiver machen, Bürokratie abbauen und den Staat modernisieren. Die Bundesregierung setzt klare Prioritäten und bringt konkrete Veränderungen auf den Weg.

Auch Niedersachsen wird von diesem Kurs profitieren. Umso wichtiger ist, dass die rot-grüne Landesregierung diesen Reformweg unterstützt und nicht ausbremst. Deutschland braucht auf allen politischen Ebenen mehr Tempo, mehr Mut und mehr Lust auf Veränderung.“

Das vorgestellte Reformpaket umfasst zahlreiche Maßnahmen zur Stärkung der Wirtschaft, zur Entlastung von Unternehmen und Beschäftigten sowie zur Modernisierung des Staates. Ziel ist es, Deutschland wieder wettbewerbsfähiger zu machen und Investitionen, Innovationen und Wachstum zu fördern.

Wer sich ein eigenes Bild von den geplanten Reformen machen möchte, kann das vollständige Programm hier herunterladen und im Detail nachlesen.

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