Was Kreistagsabgeordnete so machen?

Zum Beispiel: Ehrenamtliches Engagement im Kuratorium der Bollmanns Stiftung

Die Arbeit von Kreistagsabgeordneten beschränkt sich nicht auf Sitzungen und politische Beschlüsse. Ein wesentlicher Teil des kommunalpolitischen Engagements findet auch in Gremien statt, die im Hintergrund wirken und konkrete Unterstützung für die Menschen vor Ort ermöglichen.

Dazu gehört unter anderem die Mitarbeit im Kuratorium der Bollmanns Stiftung. In diesem Gremium kommen Vertreterinnen und Vertreter aus Gesellschaft, Verwaltung sowie Kreistagsabgeordnete verschiedener Fraktionen zusammen. Unter dem Vorsitz des Landrats beraten sie über die Verwendung der Stiftungsmittel.


Aus der CDU-Kreistagsfraktion wirken hier Barbara Weißenborn und Tim Hauschildt mit.

Die Bollmanns Stiftung ist aus dem Verkauf des Krankenhauses Nienburg hervorgegangen. Ziel der Stiftung ist es, mit dem daraus entstandenen Vermögen Projekte und Initiativen zu fördern, die kranke und hilfsbedürftige Menschen unterstützen. Im Fokus stehen dabei insbesondere die Betreuung, Beratung und Begleitung von Patientinnen und Patienten sowie die Unterstützung älterer Menschen.

Gefördert werden unter anderem:

  • Projekte zur Gesundheitsvorsorge
  • Unterstützung im Alltag
  • Angebote zur sozialen Teilhabe
  • Maßnahmen zur Vermeidung von Einsamkeit im Alter

Die Stiftung arbeitet unabhängig von Herkunft oder Religionszugehörigkeit der Begünstigten und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt im Landkreis.

Die Mitarbeit im Kuratorium erfolgt ehrenamtlich und ohne Aufwandsentschädigung. Sie ist geprägt von sachlichem Austausch, sorgfältiger Abwägung und dem gemeinsamen Ziel, die vorhandenen Mittel bestmöglich zum Wohl der Menschen einzusetzen.

Dieses Beispiel zeigt: Kommunalpolitik bedeutet auch, Verantwortung dort zu übernehmen, wo konkrete Hilfe ankommt – nah an den Menschen und oft jenseits der öffentlichen Wahrnehmung.

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CDU-Fraktion Nienburg: Klarstellung zur Wärmeplanung und erfolgreiche Beschlüsse im Ausschuss für Stadtentwicklung

Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Nienburg hat die aktuelle Umsetzung des Ratsantrags zur kommunalen Wärmeplanung kritisch bewertet und entsprechenden Änderungsbedarf deutlich gemacht.

Aus Sicht der CDU geht die von der Verwaltung vorgeschlagene Vorgehensweise deutlich über das hinaus, was ursprünglich politisch beschlossen wurde. Insbesondere der vorgesehene umfangreiche Bebauungsplanprozess mit einer Dauer von bis zu 72 Wochen sowie zahlreiche begleitende Gutachten sind für den jetzigen Verfahrensstand nicht erforderlich.

Fraktionsvorsitzende Barbara Weißenborn stellt klar:
„Unser Ziel ist eindeutig: Wir wollen Flächen vorsorglich sichern – nicht jetzt schon eine vollständige Detailplanung mit allen Gutachten durchlaufen.“

Dafür sei es ausreichend, den räumlichen Geltungsbereich festzulegen und das Verfahren einzuleiten – so, wie es auch im Beschluss vorgesehen ist. Eine vertiefte Planung könne zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen, wenn tatsächlich konkrete Maßnahmen umgesetzt werden sollen.

Auch die zwischenzeitlich von der Verwaltung stärker in den Fokus gerückten zusätzlichen Bedarfe im Zusammenhang mit der Kläranlage waren nicht Gegenstand des ursprünglichen Antrags. Ziel bleibe die Sicherung von Vorsorgeflächen – nicht eine sofortige umfassende planerische Ausarbeitung.

Vor diesem Hintergrund hat die CDU-Fraktion einen Änderungsantrag eingebracht – mit Erfolg:

In der heutigen Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung konnte der Antrag zur gezielten Sicherung der Flächen rund um die Kläranlage beschlossen werden.

Barbara Weißenborn betont:
„Wir haben heute eine pragmatische Lösung durchgesetzt. Es geht darum, handlungsfähig zu bleiben und gleichzeitig verantwortungsvoll mit Zeit und Ressourcen umzugehen.“

Darüber hinaus wurden weitere wichtige Weichenstellungen für die Stadtentwicklung vorgenommen:

  • Der Bebauungsplan für den Bereich Stöckser Straße wurde auf den Weg gebracht.
  • Der Bebauungsplan für den Bildungscampus wurde abschließend beschlossen und damit planungsrechtlich gesichert.

Abschließend zieht die Fraktionsvorsitzende ein positives Fazit:
„Die Sitzung hat gezeigt, dass klare politische Zielsetzungen und sachorientierte Entscheidungen zu guten Ergebnissen führen. Wir sichern wichtige Flächen für die Zukunft und bringen gleichzeitig zentrale Projekte für unsere Stadt voran.“

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Bericht aus der CDU-Kreistagsfraktion

Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Senioren

In der gestrigen Sitzung des Ausschusses für Soziales, Gesundheit und Senioren wurde intensiv und sachlich über zentrale Zukunftsfragen unseres Landkreises beraten. Im Mittelpunkt stand dabei insbesondere die geplante Einrichtung eines Regionalen Versorgungszentrums (RVZ) im Südkreis.

Bereits in der Vorbereitung war deutlich geworden, wie groß der Handlungsdruck ist: Aktuell sind im Südkreis rund zehn Hausarztsitze unbesetzt – mit steigender Tendenz.

Das geplante RVZ könnte daher ein wichtiger Baustein sein, um die medizinische Versorgung im ländlichen Raum langfristig zu sichern. 

Entsprechend intensiv verlief die Diskussion im Ausschuss. Aus den Reihen von Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke, SPD und CDU wurden zahlreiche Fragen zu den Details gestellt – etwa zur konkreten Ausgestaltung, zur Finanzierung und zur Einbindung der Kommunen. Die Kreisrätin Katrin Woltert beantwortete diese umfassend und fundiert, sodass eine gute Grundlage für die weiteren Schritte geschaffen werden konnte.

Auffällig war hingegen erneut die Zurückhaltung der AfD-Fraktion: Weder Fragen noch Wortbeiträge waren zu verzeichnen – wie so oft, wenn es um konkrete und konstruktive Arbeit für unseren Landkreis geht. Stattdessen beschränkt sich das Engagement häufig auf allgemeine Stellungnahmen zu bundespolitischen Themen, etwa im Rahmen von Live-Streams der Kreistagssitzungen.

Vor diesem Hintergrund erscheinen auch die aktuellen Aussagen der AfD in der Presse, man wolle den Landkreis „lebenswert gestalten“, wenig überzeugend. Gestalten bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, sich einzubringen und an Lösungen mitzuarbeiten. Gerade bei den entscheidenden kommunalpolitischen Themen war davon bislang wenig zu sehen. Es stellt sich daher die Frage, auf welche konkreten Erfahrungen aus der eigenen kommunalpolitischen Arbeit sich diese Aussagen stützen.

Neben dem RVZ wurden weitere wichtige Themen behandelt, darunter die Unterstützung einer neuen Selbsthilfegruppe für Menschen mit Depressionen und Angststörungen sowie strukturelle Fragen zur Weiterentwicklung der Tagesbildungsstätten. Diese Themen unterstreichen, wie wichtig eine starke soziale Infrastruktur im Landkreis ist. 

Unser besonderer Dank gilt der Kreisverwaltung für die sehr gute Vorbereitung der Sitzung und das große Engagement – insbesondere im Bereich der Gesundheitsversorgung. Dieses Thema wird entscheidend dafür sein, wie lebenswert unser Landkreis auch in Zukunft bleibt.

Für uns als CDU-Kreistagsfraktion ist klar: Wir gestalten aktiv mit – verantwortungsvoll, lösungsorientiert und mit dem klaren Ziel, die Lebensqualität in unserer Region nachhaltig zu sichern.

Starker Austausch bei der Mitgliederversammlung in Heemsen

Starker Austausch bei der Mitgliederversammlung in Heemsen

Gut besucht und von lebendigen Diskussionen geprägt war die Mitgliederversammlung des CDU-Samtgemeindeverbandes Heemsen am 13. April im Schützenhaus. Neben zahlreichen Mitgliedern konnten auch der CDU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Dr. Frank Schmädeke sowie der designierte Landratskandidat Dennis Seebode begrüßt werden. 

Im Mittelpunkt des Abends stand zunächst die Vorstellung von Thorsten Mischke, der sich den Mitgliedern als Kandidat für das Amt des Samtgemeindebürgermeisters präsentierte und seine inhaltlichen Schwerpunkte darlegte. Im Anschluss nutzte auch Dennis Seebode die Gelegenheit, sich persönlich vorzustellen und seine Ziele für den Landkreis zu erläutern.

Beide Beiträge stießen auf großes Interesse und führten zu einem offenen und konstruktiven Austausch. In der anschließenden Diskussion wurden zahlreiche Fragen aus der Mitgliedschaft aufgegriffen und intensiv erörtert. Der direkte Dialog vor Ort zeigte einmal mehr seine große Bedeutung für die politische Arbeit.

Ein deutliches Zeichen der Geschlossenheit setzte die Versammlung bei den turnusmäßigen Wahlen: Matthias Hogrefe wurde einstimmig in seinem Amt als Vorsitzender des Samtgemeindeverbandes bestätigt. Dieses klare Votum unterstreicht das Vertrauen der Mitglieder in seine engagierte Arbeit und die erfolgreiche Entwicklung des Verbandes.

Die CDU in der Samtgemeinde Heemsen geht geschlossen und motiviert in die kommenden politischen Aufgaben.

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Früh raus für gute Gespräche und kleine Geschenke – Osteraktion in Steimbke

Früh am Morgen unterwegs für gute Gespräche und kleine Osterüberraschungen: Der CDU-Samtgemeindeverband Steimbke hat auch in diesem Jahr wieder mit viel Engagement seine traditionelle Osteraktion durchgeführt.

Seit vielen Jahren gehört diese schöne Tradition fest zum Osterfest in der Samtgemeinde. Mit Blumen und kleinen Geschenken sorgten die Mitglieder für Freude – vor allem aber für persönliche Begegnungen und herzliche Gespräche.

Gemeinsam mit Bürgermeister Sven Meier, HVB-Kandidat Hermann Bartels und dem CDU-Landratskandidaten Dennis Seebode, der herzlich eingeladen war, sich an der Aktion zu beteiligen, war auch in diesem Jahr spürbar, wie wichtig solche Aktionen für den Zusammenhalt vor Ort sind. Dennis Seebode zeigte sich begeistert von der tollen Atmosphäre in Steimbke und den vielen positiven Begegnungen vor Ort.

Der direkte Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern, das offene Ohr und die vielen freundlichen Rückmeldungen zeigen: Politik lebt vom Miteinander.

Ein großes Dankeschön an den CDU-Samtgemeindeverband Steimbke für dieses tolle Engagement! Solche Aktionen machen deutlich, wie lebendig und nahbar unsere CDU vor Ort ist.

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CDU-Kreisverband Nienburg: Mit klarem Kurs in die Osterpause

Mit einer intensiven Doppelsitzung von Kreisvorstand und Kreis-Wahlkampfteam hat sich der CDU-Kreisverband Nienburg am Mittwochabend im Landhaus Hünecke in die Osterfeiertage verabschiedet.

In konstruktiver Atmosphäre wurde nicht nur der Blick auf das bevorstehende Osterwochenende gerichtet, sondern vor allem der Startschuss für die anstehenden Wahlkampfvorbereitungen gegeben.

Der Neuzuschnitt der Kommunalwahlkreise bringt neue, teils herausfordernde Konstellationen für die Gemeindeverbände mit sich. Doch im offenen, sachlichen und zugleich zugewandten Austausch konnten gemeinsam tragfähige Lösungen erarbeitet werden.

Deutlich wurde dabei: Geschlossenheit, Teamgeist und der Wille zur Zusammenarbeit sind die Grundlage für einen erfolgreichen Wahlkampf im Landkreis Nienburg.

Nun wünscht der CDU-Kreisverband allen Mitgliedern sowie den Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis ein frohes und gesegnetes Osterfest. Die Feiertage bieten Gelegenheit, zur Ruhe zu kommen, Kraft zu tanken und Zeit im Kreise der Familie zu verbringen – bevor eine spannende und arbeitsreiche Zeit vor uns liegt.

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Heimatschutz – Sicherheit beginnt vor unserer Haustür.

Gemeinsame Veranstaltung von SeniorenUnion und FrauenUnion

Die SeniorenUnion und die FrauenUnion laden am 20. April 2026 um 15:00 Uhr ins Weserschlößchen zu einer gemeinsamen Veranstaltung ein. Im Mittelpunkt steht ein hochaktuelles Thema: Heimatschutz – Sicherheit beginnt vor unserer Haustür.

In einer Zeit wachsender internationaler Spannungen und neuer sicherheitspolitischer Herausforderungen rückt auch der Schutz der eigenen Infrastruktur und der Bevölkerung stärker in den Fokus. Heimatschutz bedeutet dabei weit mehr als militärische Präsenz – es geht um Resilienz, Unterstützung im Krisenfall und die enge Verzahnung von Bundeswehr, Reservisten und zivilen Strukturen.

Als Referent konnte Dr. Heinz-Axel Kirchwehm gewonnen werden. Der ehemalige Kompaniechef der Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräfte (RSU) Nordheide der Bundeswehr war maßgeblich in der Rekrutierung und Ausbildung von Reservisten für den Heimatschutz eingebunden.

Aus seiner langjährigen Führungs- und Ausbildungserfahrung wird er einen fundierten Einblick in Organisation, Auftrag und aktuelle Herausforderungen des Heimatschutzes geben.

Gerade die gemeinsame Ausrichtung durch SeniorenUnion und FrauenUnion unterstreicht, dass Sicherheitsfragen alle Generationen betreffen. Während die SeniorenUnion ihre sicherheitspolitische Erfahrung und historische Perspektive einbringt, setzt die FrauenUnion wichtige Impulse im Hinblick auf gesellschaftliche Resilienz, Verantwortung für Familien und den Zusammenhalt in Krisenzeiten.

Die Veranstaltung bietet neben dem fachlichen Vortrag auch Raum für Fragen, Diskussion und persönlichen Austausch bei Kaffee und Kuchen. Interessierte Mitglieder und Gäste sind herzlich willkommen.

Hier ist die Einladung zum Herunterladen:

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„Kieken & Köpen: Starke Wirtschaft, starker Zusammenhalt im Südkreis“

Die Gewerbeschau „Kieken & Köpen“ in Großenvörde hat einmal mehr gezeigt, wie lebendig, vielfältig und engagiert unser Südkreis ist. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten das Wochenende vor Ostern, um sich beim Bürgerfrühstück im Festzelt auszutauschen und anschließend die vielen Aussteller aus Handwerk, Wirtschaft und Ehrenamt zu entdecken.

Auch die CDU im Kreis Nienburg war vor Ort vertreten. Gemeinsam mit unserem Landratskandidaten Denis Seebode wurde die Ausstellung besucht und das Gespräch mit Ausstellern, Vereinen und Gästen gesucht. Der direkte Austausch zeigt immer wieder, wie wichtig solche Veranstaltungen für unsere Region sind: Hier entstehen neue Ideen, Kontakte und Impulse für die Zukunft.

Neben vielen guten Gesprächen kam auch der persönliche Einsatz nicht zu kurz – etwa beim Wettbewerb am Stand der Rotarier aus Stolzenau, bei dem ein Stück Holz möglichst genau auf 100 Gramm gesägt werden musste. Besonders beeindruckend: Unser Kreistagsfraktionsvorsitzender Karsten Heineking hat eindrucksvoll gezeigt, dass er ein Handwerker durch und durch ist – punktgenau 100 Gramm, Respekt!

Ein weiterer wichtiger Anlaufpunkt war der Stand des CDU-Samtgemeindeverbands Uchte gemeinsam mit der Mittelstands- und Wirtschaftsunion. Hier wurde deutlich, wie eng Politik und Wirtschaft vor Ort zusammenarbeiten und wie wichtig ein starkes Netzwerk für die Entwicklung unserer Region ist.

Fazit: „Kieken & Köpen“ ist weit mehr als eine Gewerbeschau. Sie ist ein Treffpunkt für Menschen, Ideen und Engagement – und ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt im Südkreis.

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Bundesrat beschließt Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht – wichtiger Schritt für den ländlichen Raum

Der Bundesrat hat am 27. März 2026 einem Gesetz zugestimmt, das den Wolf in das Bundesjagdgesetz aufnimmt. Damit wird der Wolf künftig als jagdbare Tierart geführt – unter klaren gesetzlichen Voraussetzungen und weiterhin eingebettet in den bestehenden Artenschutz.

Der CDU-Kreisverband begrüßt diese Entscheidung ausdrücklich als wichtigen und längst überfälligen Schritt hin zu einem wirksamen Wolfsmanagement.

Besonders hervorheben möchten wir in diesem Zusammenhang das langjährige Engagement unseres Landtagsabgeordneten Dr. Frank Schmädeke. Seit 2017 setzt er sich mit großem Einsatz für dieses Thema ein, steht im engen Austausch mit Weidetierhaltern, Verbänden und Behörden und hat die Sorgen und Herausforderungen im ländlichen Raum immer wieder klar benannt.

Für dieses unermüdliche Engagement danken wir ihm ausdrücklich.

Differenzierung nach Erhaltungszustand

Kern der Neuregelung ist die Unterscheidung zwischen einem günstigen und einem ungünstigen Erhaltungszustand der Wolfspopulation.

Liegt ein günstiger Erhaltungszustand vor, können die zuständigen Behörden revierübergreifende Managementpläne aufstellen. Ziel ist es, den Bestand dauerhaft zu sichern und gleichzeitig auf regionale Entwicklungen zu reagieren. In solchen Fällen kann eine Bejagung in der Zeit vom 1. Juli bis zum 31. Oktober ermöglicht werden, sofern der günstige Zustand dadurch nicht gefährdet wird.

Ein günstiger Erhaltungszustand ist dann gegeben, wenn die Population langfristig gesichert ist, ausreichend Lebensraum und Nahrung vorhanden sind und keine Gefahr des Aussterbens besteht.

Bei einem ungünstigen Erhaltungszustand bleibt die Jagd hingegen auf Ausnahmefälle beschränkt. Sie ist dann nur zulässig, um erhebliche wirtschaftliche Schäden abzuwenden oder aus Gründen der öffentlichen Sicherheit und Gesundheit. Zusätzlich können schwer schützbare Weidegebiete – etwa an Deichen oder in alpinen Regionen – gezielt für Maßnahmen freigegeben werden.

Wachsende Herausforderungen für die Weidetierhaltung

Die Rückkehr des Wolfs nach Deutschland ist ein Erfolg des Artenschutzes. Gleichzeitig nehmen jedoch die Konflikte mit der Weidetierhaltung seit Jahren spürbar zu.

Im Jahr 2024 wurden bundesweit rund 1.100 Übergriffe registriert, bei denen etwa 4.300 Nutztiere verletzt oder getötet wurden. Für Herdenschutzmaßnahmen wurden rund 23,4 Millionen Euro aufgewendet, hinzu kamen etwa 780.000 Euro an Ausgleichszahlungen für betroffene Tierhalter.

Quelle: Eigene Darstellung auf Grundlage offizieller Wolfsmonitoring-Daten Niedersachsen (NLWKN)

Diese Entwicklung zeigt deutlich, wie groß der Handlungsdruck insbesondere im ländlichen Raum geworden ist.

Ausgewogener Ansatz zwischen Schutz und Praxis

Mit der Aufnahme ins Jagdrecht wird ein notwendiger Ausgleich geschaffen: Der Wolf bleibt geschützt, gleichzeitig erhalten die Länder mehr Handlungsspielraum für ein aktives und regional angepasstes Management.

Aus Sicht des CDU-Kreisverbandes ist klar: Artenschutz und Weidetierhaltung dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Ziel muss ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Wolf sein, der die Interessen der Menschen im ländlichen Raum ebenso berücksichtigt wie den Schutz der Art.

Das Gesetz wird nun ausgefertigt und tritt am Tag nach seiner Verkündung in Kraft.

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„Die Wahrheit gibt es nur zu Zweien“

Nienburger CDU-Fraktion ordnet Berichterstattung ein

Die aktuelle Berichterstattung in der HARKE zur Stadtentwicklung und zur Abwahl der Ersten Stadträtin hat viele Fragen aufgeworfen – auch bei unseren Mitgliedern und Bürgerinnen und Bürgern.

Als CDU-Ratsfraktion möchten wir dazu eine klare und sachliche Einordnung geben. Denn: Ein vollständiges Bild entsteht oft erst, wenn Zusammenhänge ergänzt und Entscheidungen transparent erklärt werden.

In unserer ausführlichen Stellungnahme greifen wir zentrale Punkte auf, darunter:

  • den tatsächlichen Stand wichtiger Stadtentwicklungsprojekte
  • die Hintergründe zur Entscheidung über das Stadtarchiv
  • die Situation in der Verwaltung nach der Abwahl
  • sowie die Gründe für die Abwahl selbst

Wir stehen für Transparenz, Verantwortung und eine ehrliche Kommunikation – und bleiben dazu gerne mit Ihnen im Gespräch.

CDU-Ratsfraktion Nienburg

👉 Unsere vollständige Stellungnahme können Sie hier herunterladen: